Raumheizung

Kurz vor der Winterpause haben wir endlich eine brauchbare Lösung für das Heizproblem: 22kW Diesel – mit Unterstützung der Stiftung Anstiftung

Heizung

Damit wird übermorgen, 4. Dezember, das für dieses Jahr letzte Repair Café (unsere letzte Veranstaltung für dieses Jahr) etwas gemütlicher werden als bei der Witterung sonst befürchtet.

Repair Cafe November fällt aus!

Aufgrund einer Grippewelle im Verein findet das morgige Repair Cafe (6.November 2016) leider nicht statt.

[Projekt-Radar++] Webradio

Die alte Stereoanlage aus den 90ern ging immer mehr kaputt. Erst sprangen die CD`s, selbstgebrannte hat er noch nie abgespielt und MP3- CD`s schon gar nicht. Dann brannte eine Endstufe durch und es knisterte nur noch auf einem Kanal. Eigentlich konnte man nur noch Radio in Mono hören. Um es kurz zu machen, es war Zeit für was Neues. Die Anforderungen an das neue Gerät, festgelegt durch meine Frau, waren folgende: Webradio um auch internationale Musiksender zu hören, CD- Wiedergabe, MP3-Wiedergabe von Speicherkarten und Musikwiedergabe über Bluetooth vom Handy oder Tablet. Die Recherche im Internet war ernüchternd. Die Geräte in meiner Preisvorstellung erfüllten nicht alle Anforderungen und es gab maximal ein 2- Zeilen Display. Also blieb nur der Selbstbau. So erweiterte ich die Anforderungen gleich noch um kabellose Musikwiedergabe vom NAS und, weil knapp 2.000 Dateien auch verwaltet werden wollen, um ein 7“ Touchdisplay. Herzstück des ganzen sollte ein Raspberry Pi werden. Hierfür gibt es bereits für Mediaplayer optimierte Betriebssysteme. Nun kam die Frage welches Gehäuse soll ich nehmen. Es gibt viele Mediaplayergehäuse aber die meisten sind hässlich oder sauteuer. Auch hier wieder die Recherche im Netz. Ich kam ziemlich schnell zu diesem Video. Die Idee, ein altes Radiogehäuse zu verwenden und die neue Technik einzubauen, fand ich super. Dann ging es los mit der Suche nach einem passenden Gehäuse. Ein Freund schenkte mir dann eines seiner alten Radios. Es funktionierte nicht mehr und war auch schon teilweise beschädigt. Die Form des Gehäuses fand ich aber sehr schön und darauf kam es ja an.
Ich möchte hier nun ein paar Bilder zeigen und manche auch kurz beschreiben.

Das Ausgangsradio, ein Imperial Achmed 406 (J406W Stereo) , Baujahr 1956 / 57

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Als erstes fing ich an das Radio zu entkernen und alles vom Gehäuse abzubauen. Eine Idee war die Tastatur weiter zu verwenden. Diese wurde aber im Laufe des Umbaus wieder verworfen.

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Nachdem ich das Gehäuse soweit hatte, musste ich 2 Keile an die Seiten und anstatt der Tasten ein Stück Holz einleimen. Die Keile waren notwendig damit der Schnittpunkt der beiden Kanten etwas weiter nach oben kommt und somit das Display und das DVD- Laufwerk reinpassen.

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Dann ging es ans schönmachen des Gehäuses. Der alte Schelllack wurde mithilfe eines Stech-beitels, welches ich als Ziehklinge verwendete komplett entfernt. Wat ne Sauarbeit.

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Da das Radiogehäuse nur Furniert ist, war schleifen von Hand angesagt. Die Hohlkehle oben wurde mit Autospachtel ausgebessert.

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Dann wurde alles was nicht schwarz werden sollte abgeklebt und der Rest lackiert.

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Dann, nach gutem durchtrocknen, wurde das bereits lackierte abgeklebt und das Gehäuse in 4 Durchgängen patiniert (Lack mit Beize gemischt). Erster Durchgang nur mit Klarlack, dann zwischen-schleifen. Die Durchgänge 2-4 wurden mit viel Luft und wenig Material durchgeführt. Dabei wird das Gehäuse immer dunkler. Hier heißt es aufpassen, heller wird’s nicht mehr ;o)

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Dann ging es an den Innenausbau und den Einbau der Technik. Hier ein paar Bilder ohne Kommentar.

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Eine neue Rückwand hab ich auch noch gefräst. Die alte war nicht mehr schön. In der Rückwand ist der Ein / Aus- Schalter, eine Kaltgerätebuchse und Anschlüsse für externe Boxen integriert. Ich habe noch einen Umschalter in die linke Lautsprecher Anschlussbox eingebaut. Damit kann man zwischen den internen und externen Lautsprechern umschalten. Diese werden auch hauptsächlich verwendet da sie viel besser klingen wie die Autolautsprecher.

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Die verwendeten Teile für das Webradio sind:

Und hier das fertige Radio. Ich habe noch originalen alten Radiostoff besorgt und auf geklebt. Auch die goldenen Streifen gibt es als dünne Aufkleber zu kaufen. Man muss sie nur noch zurechtschneiden und aufkleben.

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Als Betriebssystem verwende ich KODI.

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[Projekt-Radar] Aufarbeitung Petroleum/Benzin-Starklichtlampe von 1959

Neben Bastelprojekten und Prototypenentwicklungen beschäftigen sich Mitglieder im Fablab auch mit Aufarbeitungen und Renovierungen.

Diesmal wurde eine alte Petromax Starklichtlampe HK500/829b aus dem Baujahr 5/1959 runderneuert. Als ungepflegtes „Dachboden-Überbleibsel“ mit dem Gefahrenhinweis „Funktion nicht geprüft!!! Kenne mich nicht damit aus. Verkauft als Defekt!“ erworben. Ein Quell an abendlicher Beschäftigung und fachlichem Diskurs.

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Kiste innen

Eine komplette Demontage stand an, um zu gucken welche Teile getauscht werden müssen. Alle blanken Messingteile wurden gereinigt und aufpoliert. Dichtungen waren verschlissen und mussten getauscht werden. Der Vergaser war verdreckt und musste komplett gereinigt werden. Alle Düsen und Vergasernadeln waren korrodiert und verschlissen. Der Tank wurde von Dreck und Rückständen der letzten Jahrzehnte gereinigt. Das zerbrochene Glas wurde getauscht.

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Nach 5 Abenden lief die Lampe wieder wie am Auslieferungstag.

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Getreu unserem Motto „make almost everything“.

Habt Ihr Interesse etwas Ähnliches oder das Gleiche nachzubauen? Wir stehen Euch natürlich gerne beim OpenLab, jeden Freitag ab 18 Uhr, zur Seite. Sprecht uns auf einfach darauf an!

Was ist das Projekt-Radar? Jede Woche entstehen tolle Projekt von Besuchern und Mitgliedern des Fablab Paderborn. Umfangreiche Stories zu schreiben verschlingt Zeit die sinnvoller in laufende Projekte investiert werden können. Deshalb gibt es ab sofort ein neues Format „Projekt-Radar“, das kurze Schnipsel aus Projekten vorstellt, die diese Woche in unseren Räumlichkeiten bearbeitet wurden.

[Projekt-Radar] Ersatzteile im Garten

Eines unserer Mitglieder hat im Garten kleine Solar-Leuchten verteilt, die mit Spießen aus Plastik in den Boden gesteckt werden. Wie anscheinend alle Plastikteile gehen auch diese Spieße manchmal kaputt, etwa wenn jemand über eine Lampe stolpert. Die Lampen ohne die Spieße, einfach mit ihren Metallröhren, aufzustellen, funktioniert als Notlösung, hat sich aber insgesamt nicht wirklich bewährt, weil sie sehr tief sitzen und die Anbringung trotzdem nicht stabil wird.

Also musste Ersatz für die Spieße geschaffen werden. In diesem Fall aus dem 3D-Drucker.

Das Original
Das Original
Das Modell
Das Modell
Frisch gedruckt (für sichtbare Teile käme als nächstes Schleifpapier für die Oberfläche zum Einsatz)
Frisch gedruckt
(für sichtbare Teile käme als nächstes Schleifpapier für die Oberfläche zum Einsatz)
Passt, klemmt, funktioniert
Passt, klemmt, funktioniert

 

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[Projekt-Radar] Nützliche Beschriftungen

Manche Bürsten sollen genau einem Zweck dienen und nicht anderweitig verwendet werden. Leider lehrt die Erfahrung, dass die Beschriftung mit schwarzem Filzstift im Laufe der Jahre nur noch von Eingeweihten aufzufinden sein kann:

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Als eine neue Bürste fällig wurde, war daher eine deutlichere Beschriftung angedacht. Die Bürste in die CNC-Fräse zu spannen, wäre sicherlich möglich gewesen, aber aufwändig. Der Lasercutter hingegen braucht keine festgespannten Werkstücke und kann ohne Probleme mehrere Millimeter tief in Holz gravieren:

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Getreu unserem Motto „make almost anything“.

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Sommerpause!

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Auch wir müssen mal in den Urlaub, weshalb wir den kompletten August weder ein OpenLab noch ein Repair Cafe anbieten werden!

Wir freuen uns wieder ab dem 2. September zum OpenLab auf euch!

[Projekt-Radar] Prototypenentwicklung; Gravierte Holzboxen

Diese Woche gibt es einen kurzen Bericht über die in Paderborn ansässige Hochzeits- und Familienfotografin Sandra Czok. Sie werkelt mit Ihrem Freund an schönen Holzboxen, die gleichzeitig als sicherer Aufbewahrungsort für Abzüge und Speichermedien, sowie als schöne Verpackung dienen sollen.

Das Fablab, als offene Werkstatt im Herzen von Paderborn, ermöglicht Privatpersonen den Zugang zu Produktionsmitteln und modernen Produktionsverfahren für ihre Einzelstücke. Neben der Möglichkeit unsere Holzwerkstatt zu benutzen, passen noch unsere CNC-Portalfräse und unser Lasercutter in das Projekt. Letzteres hat die finale Gravur auf die Boxen gelasert.

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Getreu unserem Motto „make almost everything“.

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[Projekt-Radar] Mach es selbst! Infrarotwärmestrahlung-Grill


Diese Woche gibt es einen kurzen Bericht von einem club-eigenen Hobby-Grill-Profi.

Schnelleres Anbraten, Kürzere Vorheizzeiten, Niedriger Energieverbrauch und Kürzere Kochzeiten. Alles Vorteile von (den aktuell hoch gelobten) Infrarot-Grills. Ziel ist es, Fleisch langsam (bei 80-90°) zu garen (auf einem zweiten Grill / Smoker oder auch im Backofen) und es dann im Anschluss mit Röstaromen durch den Strahler zu versetzen. Oder das garen bei extremer Hitze. So bleibt das Fleisch im inneren medium-rare und kriegt trotzdem außen eine dicke Kruste.
Technologisch sind solche Grills sehr nah an üblichen Infrarot-Gasheizstrahlern mit Katalyt-Keramikbrenner. Was liegt also näher als einen handelsüblichen Heizstrahler umzufunktionieren.

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Gussrost: 29,-
Strahler: 29,-

  1. Schleifen des Halters, damit er auf 90° verstellbar wird
  2. Löcher bohren um den Gussrost zu befestigen
  3. Rost anschrauben
  4. Auf Flasche aufsetzen
  5. Einbrennen lassen

Gesamtkosten: 65 Euro mit Schrauben aus Edelstahl (exklusive Gasflasche).

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[Projekt-Radar] Modellbau trifft FabLab – Der Kopter-Koffer!

Jede Woche entstehen tolle Projekt von Besuchern und Mitgliedern des Fablab Paderborn. Umfangreiche Stories zu schreiben verschlingt Zeit die sinnvoller in laufende Projekte investiert werden können. Deshalb gibt es ab sofort ein neues Format „Projekt-Radar“, das kurze Schnipsel aus Projekten vorstellt, die diese Woche in unseren Räumlichkeiten bearbeitet wurden.

Jeder Modellflieger kennt es: Neben dem Flugmodell müssen auch noch Akkus, die Fernsteuerung und Werkzeug zum Ausflugsort. 🙂 Besser noch Ersatzteile, Notebook, Tablet, Kabelbinder und eine Kamera. Natürlich alles Lose in mehreren Rucksäcken, im Kofferraum oder in 4 Händen. 🙁 Unglaublich nervig und frustrierend. Und am besten geht beim Transport auch noch was zu Bruch… Ein Vereinskollege hatte diese lose Sammlung satt. Er nahm die Herausforderung auf, alles in einen Koffer zu verpacken.

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An mehreren Abenden entstand mit der Unterstützung anderer Vereinsmitglieder ein Konzept in Fusion 360. Mit Hilfe unserer CNC Fräse von BZT und einem unserer 3D-Drucker entstanden alle Einzelteile.

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